HTTPS – Irgendwie ist mir das zu hoch

Okay, okay, ich habe in letzter Zeit immer wieder gesagt: DGSVO? Kein Problem, bekommt man mit ein bisschen Recherche irgendwie hin. Passt schon! Wird schon!

Ich wühle mich also immer weiter durch diesen Dschungel aus Artikeln und Websites und hatte eigentlich das Gefühl, ziemlich gut dabei zu sein. Ich bin schließlich nur ein Mini-Blog, ohne Mediakit, Plugins, Statistiktools oder sonstigem Schnick-Schnack. Ich habe nur meine Texte und sonst nichts – schließlich ist das hier ein kleines Hobby für das ich so gut wie kein Geld ausgebe (außer für den Webspace und die Domain) und einfach nur ab und an meinen Gedanken Luft machen möchte. Natürlich zählt die Interaktion mit anderen Bloggern da dazu, sonst könnte ich ja auch einfach im stillen Kämmerchen Tagebuch schreiben.

Jetzt heißt es (wenn ich das richtig verstanden habe, wer weiß?), dass , sobald man Kommentare auf seinem Blog zulässt, eine Datenübertragung stattfindet und diese somit verschlüsselt werden muss. Soll heißen, ich muss meine Seite von HTTP auf HTTPS umstellen. Dafür muss ich mich nicht nur mit einem Haufen Coding auseinandersetzen, sondern auch ein Zertifikat (käuflich) erwerben und irgendwie einbinden, wie auch immer.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr was ich noch machen soll. Ich habe jetzt 2 Tage damit beschäftigt und Stunden damit verschwendet heraus zu bekommen, was ich genau machen muss und wo ich was herbekomme und ob das bei meinem Anbieter überhaupt geht?! Schlussendlich habe ich immer noch keine Lösung und bin am Ende meines Lateins. Ich habe diesen Blog jetzt schon über 10 Jahre und er hat es trotz zwischenzeitlicher Motivationsflauten immer irgendwie geschafft. Jetzt frage ich mich, wie es weiter gehen soll…

Ich bin für alle Infos dankbar (vielleicht sogar Entwarnung? Man wird ja wohl noch trämen dürfen!)

Ich tu‘ einfach mal so, als sei nichts gewesen

Ich habe in meinen Entwürfen 5 angefangene Posts, die immer gleich anfangen: Au weia, so lange nichts geschrieben! Nach einem Absatz Mimimi hört der ganze Spaß dann immer auf und der „Veröffentlichen“-Button weint einsam vor sich hin.

Darum tu‘ ich jetzt einfach mal so, als wäre das gesamte letzte Jahr in dem ich nichts geschrieben habe, nicht gewesen und mache einfach weiter. Und womit kann man besser weiter machen als das, womit man aufgehört hat? Hier also mein neustes Aquarell:

Ansonsten bin ich die letzten 3 Monate unter der Woche immer in Frankfurt zur Weiterbildung gewesen. Jetzt habe ich 1 1/2 Monate zu Hause und gehe dann nochmal bis September nach Frankfurt. Ich war am Anfang sehr zurückhaltend was meine Meinung über die Großstadt betraf. Ich bin eigentlich so ein 200.000-Einwohner-sind-genug-für-eine-Stadt Mensch, aber ich muss zugeben, dass Frankfurt wirklich schöne Ecken hat. Für immer würde ich glaube ich nicht dort wohnen wollen (zumindest nicht direkt in FFM), aber für das halbe Jahr ist es wirklich klasse. Es gibt einfach immer was zu erleben, aber es gibt auch genug Rückzugsorte, wenn man mal seine Ruhe haben möchte. Was meint ihr? Wart ihr schon mal in Frankfurt am Main oder lebt vielleicht sogar dort und habt ein paar Tipps und Tricks?

Ganz liebe Grüße
Caro

Darf’s ein bisschen Aquarell sein?

Im letzten Post habe ich darüber gesprochen wie blöd es ohne Internet war. Tatsächliche hatte das ganze aber doch irgenwie sein Gutes, denn ich habe endlich mal wieder zum Pinsel gegriffen und mich mit Farben ausgetobt. Außerdem waren wir vor kurzem mal wieder in England, Seans Familie besuchen und maaaaaan: In England sind Art supplies super preiswert! Für einen Aquarellblock (A4, 50 Blatt, 300g/m2) nur 10€! Da bezahle ich hier schnell mal weiiit über 20€. Da habe ich mich natürlich doppel geärgert, dass wir nur mit Handgepäck geflogen sind. Hier aber nun erstmal meine kleinen Werke, die in letzter Zeit entstanden sind:

Above the mountains

Hut in the woods

Hatte ich das überhaupt schon erwähnt? In unserer neuen Wohnung haben wir nämlich 4 Zimmer und davon haben wir eines zum Bastel/Kunst/Werkel Zimmer umgestaltet. Und jetzt wo wir also diesen Art-Room haben, macht das ganze doppel Spaß, weil ich nicht mehr alles wegräumen muss, sondern meine Pinsel, Farben und CO einfach liegen lassen kann. Whoop Whoop!

ArtRoom

Damit wünsche ich Euch ein wunderschönes Wochenende!

Liebste Grüße
Caro

Warten auf Freit… äähhh… Samstag

Ich kann gar nicht glauben, dass ich endlich wieder blogge! Und ich kann auch nicht glauben wie schwer es ist an einen Technikertermin an einem Samstag heranzukommen. Wie machen das denn andere Menschen?

Aber mal ganz von vorn: Wie ich letztens (ähh letztes Jahr) erzählt hatte, sind wir im September umgezogen. Voller Vorfreude haben wir dann am 22. September unser Internet bestellt. Wir haben unseren Vertrag in der alten Wohnung gelassen, damit unsere damaligen Mitbewohner nicht das ganze Trara mit der Neuorganisation hatten und dachten, vielleicht ein wenig blauäugig, dass die Neueinrichtung recht schnell von statten gehen würde. Wir waren wieder beim gleichen Anbieter und beim letzten Mal ging das auch super schnell und innerhalb von wenigen Tagen. Damals waren wir jedoch auch noch Studenten und konnten unter der Woche auch mal zu Hause sein – dedüm.

Jetzt arbeiten wir beide; ich bin noch in der Probezeit und mein Männlein ist oft unter der Woche gar nicht zu Hause. Die Zeiten sind ja auch immer so spezifisch: Zwischen 8 und 14 Uhr . Also bemühten wir uns um einen Termin an einem Samstag. Gleich am nächsten Tag bekamen wir von der Firma unseren Router und einen Surfstick, um die Zeit bis zur Schaltung zu überbrücken. Mal abgesehen davon, dass niemand erwähnt hatte, dass auf diesem Stick nur eine bestimmte Anzahl an MB pro Monat verfügbar waren, war das ja eine gute Sache und wir waren ja auch der Meinung, dass das alles ganz schnell gehen würde.

Wir verschoben unseren eigentlichen Termin also mit unserem Stick auf einen Samstag, erhielten die Bestätigung und waren Happy. Dann erhielten wir eMail, dass der Termin auf Montag verschoben wurde. Wir haben uns nicht viel dabei gedacht, das kann ja immer mal passieren, also haben wir den Termin wieder auf einen Samstag verschoben. Uuuuund wieder kam eine eMail, dass der Termin auf Dienstag verschoben wurde. Okay, das war schon nicht mehr so lustig, also riefen wir an und verschoben den Termin, diesmal mit einem Menschen und hofften auf das Beste.

Um eine lange Geschichte kurz zu machen: Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen wie oft das so hin und her ging. Hier ein Bild von der eMail Kommunikation die wir die letzten 4 1/2 (!) Monate hatten.

Das zeigt noch nicht die Anrufe die wir ständig tätigen mussten und die SMS die wir bekamen. Das Beste war als S. sich extra einen Tag von der Arbeit frei nahm damit wir einen Termin unter der Woche annehmen konnten und trotzdem niemand auftauchte, um uns unser Internet anzuschließen. Irgendwas schien bei uns einfach mächtig schief gelaufen zu sein.

ABER: Endlich haben wir Internet!!!1eins!elf

Ich habe bestimmt massig verpasst und habe jetzt jede Menge aufzuholen was das Blog-Lesen betrifft.

Hattet ihr auch mal so massive Probleme? Wie macht ihr dass wenn ihr einen Termin habt, der unter der Woche ist?

 

Ich wünsche euch einen wundervollen Donnerstag und freue mich von Euch zu hören – was gibt es denn Neues?

Zauberhafte Grüße
Caro

Mein erster Blogpost – Erinnerungen einer Bloggerin

Bei Jenni habe ich letztens eine tolle Idee gesehen: Sie beschreibt ihren ersten richtigen Blogpost und wie sie sich von damals zu heute entwickelt hat. Ungemein interessant wie ich finde und darum greife ich das Ganze gleich mal auf:

Was war mein erster Blogpost? Wie habe ich damals gebloggt?

Wie es der Zufall will, exsistiert mein erster Blog sogar noch! und hier präsentiere ich (nicht mit Stolz, nein, nein) meinen ersten Blogpost vom 28.01.2006:

Mal ganz davon abgesehen, dass ich mich anscheinend einen Feuchten darum gekümmert habe, wie meine Rechtschreibung und Grammatik aussieht (man beachte: „meinen erste eigene Homepage“), hatte ich der Welt auch nichts Spannenderes zu erzählen, als dass ich durch Zufall auf Myblog gestoßen war und uuunbedingt auch so etwas wollte. Ohne Smilys und *lol* konnte kein Satz geschrieben werden.

Anfangs habe ich ausschließlich über die Kleinigkeiten des Lebens geschrieben. Keine großen Geschichten, nur sowas wie: „Schule war heute doof, ich habe 2 Tests verhauen“ oder „Ich habe ein neues Layout!“ mit dem ein oder anderen  „SCHREIBT IN MEIN GÄSTEBUCH!!!111eins!elf“. Es war für mich wie ein Tagebuch, in das ich vollkommen ungefiltert hineinschrieb. Ich würde gerne mal wissen, wann sich das geändert hat. Seit wann schreibe ich nicht mehr, was es zum Mittag bei mir gab und ob ich den heutigen Arbeitstag „voll doof“ fand oder nicht? Und ist das jetzige jetzt besser oder nicht?

Wie stehts bei euch? Könnt ihr euch noch an euren ersten Blogpost erinnern? Wie habt ihr euch seitdem entwickelt?

Damit einen schönen Dienstag,
Caro

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