Titanic, Picknick und Piratenspiele

Die Sonne war einfach so fantastisch die letzten Tage. Ich sauge das richtig in mich auf. Dieser letzte Winter war zwar der erste, bei dem ich nicht in ein Loch gerutscht bin und mir jeden Tag gewünscht hab, dass doch jetzt bitte endlich Frühling kommen soll, aber trotzdem bin ich schockverliebt in diese ersten Sonnenstrahlen und das Gefühl das erste Mal aus der Haustür zu kommen und zu merken, dass es draußen wärmer ist als drinnen.

Darum gabs diese Woche auch das erste Picknick in diesem Jahr. Es gab Blätterteigtaschen, ein paar gesunde Snacks (Mini-Möhrchen, yummy!) und natürlich jede Menge Chips im Park nebenan! Zwei Stunden in der Sonne lümmeln, ungesunden Blödsinn in sich reinstopfen und mit Freunden schnacken. Ich liebs!

Außerdem waren wir gestern im Titanic-Musical in Erfurt. Was für eine fantastische Bühnenshow. So viele Menschen auf einer Bühne, die zwischendrin einfach komplett nach oben klappt, sodass die Leute auf dem „Schiff“ nach unten in „Wasser“rutschen konnten … große Klasse! Trotz dieser doch eigentlich emotionaleren Szene bin ich mir sicher, dass sich da viele dasselbe gedacht haben: Ich will da auch mal runterrutschen! Die Tänze, die Musik und Kostüme waren auch super! Das Einzige, was ich zu bemängeln hatte, war, dass ich den Plot etwas flach und die Übersetzungen der Texte manchmal etwas holprig fand.

Die ganze Woche über durfte ich außerdem auch bei meinem besten Freund Katzensitten. Die beiden Mietzen sind einfach so niedlich! Der würde sich am liebsten den ganzen Tag streicheln lassen und braucht jede Aufmerksamkeit, die er kriegen kann. Die andere will einfach in Ruhe gelassen werden, es sei denn sie frag spezifisch nach Streichel, dann aber auch nur auf dem Bett, egal ob man gerade auf dem Balkon steht. Man muss dann bitte direkt ins Schlafzimmer kommen, dann darf mal 3x streicheln, aber dann ist auch wieder gut, sonst bekommt man direkt eine gewischt.
Ich hab das Gefühl, dass ist oft so: eine gechillt Katze und eine die ein bisschen was an der Waffel hat. Am Samstag durfte ich sogar eine Doppelschicht Katzen haben: einmal bei meinem besten und zusätzlich vormittags bei einem anderen guten Freund, der über das Wochenende weg war. Katzenkuschel pur! Das ist wirklich mein kleiner Himmel auf Erden. Und das beste: All der Kuschel, aber k(l)eine Verantwortung ;D

Am Sonntag hab ich auch endlich mal wieder meine Eltern besucht. Die wohnen gar nicht weit weg (30min mit dem Auto), aber trotzdem schaff ich es irgendwie nicht, mich regelmäßig zu melden, geschweige denn hinzufahren. Ich denke einfach nicht dran, dabei hab ich meine Eltern schlimm lieb und genieße die Zeit mit ihnen immer sehr.
Ich denke da auch immer an etwas, das ich mal irgendwo gehört habe: Wenn deine Eltern jetzt 70 sind und noch 20 Jahre leben, dann hast du sie nicht noch 20 Jahre, sondern du siehst sie nur noch so und so viele Male, je nachdem wie oft du sie besuchst. Wenn du sie 2x im Jahr besuchst, siehst du sie noch 40x. Das ist nichts. Das sollte ich mir einfach mal zu Herzen nehmen und mir, wenn es nicht anders geht, Reminder ins Handy schreiben.

Zum Schluss noch etwas Schönes: Windrose. Ein neues Spiel auf Steam, das seit ein paar Tagen draußen ist und das ich gerade etwas suchte. Man ist Kapitänin und strandet auf einer Insel ohne irgendwelche Materialien außer einem Säbel und einer Waffee ohne Munition. Dann schlägt man sich durch den Dschungel, sammelt Ressourcen, baut seine Base auf und erschafft sich nach und nach ein Leben, um sich irgendwann wieder ein Schiff bauen und die Gewässer unsicher machen zu können. Es erinnert mich ein bisschen an Valheim oder Enshrouded aber mit Piraten! Ich hatte die Demo gespielt und hab jetzt in der Early-Access Version ca. 10 Spielstunden und bisher macht es mir viel Spaß, aber damit hab ich, denke ich, noch nicht mal richtig an der Oberfläche gekratzt.

Ich bin außerdem gerade wieder im Supernatural-Fieber. Ich habe diese Serie beim ersten Mal Schauen geliebt, und jetzt, beim zweiten Mal, achte ich viel mehr auf die Beziehung zwischen Dean und Cas. Ich liebe Cas, der Charakter ist einfach so schön komplex. Ich mag es, wenn Figuren soziale Signale nicht verstehen und dadurch zeigen, wie komplex Sprache eigentlich ist und wie wichtig es ist, dass Sender und Empfänger dasselbe Grundverständnis haben.

Damit schicke ich euch in ein hoffentlich sonniges Wochenede,
Caro

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