5 Tipps wie man sich erfolgreich vor dem Bloggen drücken kann

1. Habe grundsätzlich immer ganz viel zu tun

Dein Terminkalender muss aus allen Näten platzen und es darf sich auf gar keinen Fall Platz fürs Bloggen finden. Nicht mal 5 Minuten. Nicht mal Ideen aufschreiben, nein, nein! Besonders in Verbindung mit Punkt 2 ist das DER Tipp des Tages!

2. Erfinde immer wieder neue Ausreden

Das Meerschweinchen der Tante deiner Facebookbekanntschaft ist gestorben? Mit so einem seelischen Tiefschlag kannst du heute auf keinen Fall etwas schreiben! Dein Laptop ist im Schlafzimmer und du müsstest extra aufstehen, um ihn zu holen? Yeah, das nenne ich gute Planung! Du hast deine Kamera gerade nicht da und kannst keine Bilder machen? Perfekt, wieder eine Ausrede, warum man keinen Post schreiben kann, denn ohne Bild sieht so ein Blogpost ja langweilig und uninteressant aus und dann will ihn eh‘ keiner lesen. Ausreden erfinden sollte zu deinen Lieblingsbeschäftigungen werden, wenn du dich erfolgreich vorm Bloggen drücken möchtest.

3. Beneide andere um ihre Kreativität

Lies dir andere Blogposts durch und ärgere dich noch mehr darüber, dass du selbst nichts auf den Bildschirm bringst. Andere sind so kreativ und du hast ja nur dein eigenes Leben und Hobbies und die kennst du ja schon. Langweilig!

4. Beneide dein früheres Ich

Lies dir deine eigenen älteren Blogposts durch und stelle fest, dass die ja noch viiiiel besser waren als deine jetzigen und wundere dich, wo du damals die ganze Kreativiät und Wortgewandtheit hergezaubert hast. Frage dich, ob du wirklich der Autor dieser Texte warst und ärgere dich darüber, dass du anscheinend alt und geworden und deine Hirnwindungen eingerostet sind.

5. Ertrinke in Selbstmitleid

Wenn du alle anderen Tipps befolgst, folgt dieser eigentlich ganz automatisch. Bemitleide dich selbst und ziehe in Erwägung mit dem Bloggen aufzuhören. Hau‘ dir dann auf die Finger, weil du genau weißt, dass du ohne auch nicht kannst.

#Ironie #BitteBitteInspiration #DasGehtDochNichtNurMirSoOder?

Ein paar kleine Aquarelle

In letzter Zeit ist’s ja etwas ruhig hier. Das liegt daran, dass ich fleißig am Jobsuchen bin und das nimmt zwar nicht ALL meine Zeit in anspruch, ist aber so ermüdend und bisher auch noch nicht von Erfolg gekrönt (Bewerbungsgespräch, was ist das?!), darum bin ich ein bisschen demotiviert.

Was ich allerdings momentan mit Elan und Freude mache ist lesen und malen. Ich bin gerade fertig geworden „A Thousand Splendid Suns“ zu lesen, was übrigens brilliant war und ich jedem weiterempfehlen würde, und habe gestern schon wieder mein überquellendes Bücherregal mit neuen Schätzen aufgefüllt … oder besser: zugestopft (Ist das dann ein „Bookhaul“?! :D).
BookHaul
So wie es aussieht werde ich mich auf „The Alchemist“ stürzen. Das wollte ich schon in der Schule immer lesen, weil damals alle sagten, dass man danach super positiv gestimmt ist – also genau das was ich jetzt brauche. Habt ihr vielleicht noch mehr Buchempfehlungen für „Happy Books“?

Was das Malen angeht habe ich mich wieder mal stundenlang auf Pinterest verloren und mich super inspirieren lassen. An einigen Dingen hab ich mich dann auch tatsächlich mal probiert. Die Ideen sind also nicht meine, die Umsetzung aber schon. Aquarellfarben und Tusche sind einfach so eine tolle Kombi!

Friendly Birds Burger

Under the Umbrella

Und als letztes mein liebstes Bild, welches für meinen Partner entstanden ist, der Rotkehlchen liebt. In Schottland hat er ein paar tolle Bilder eines Prachtexemplars schießen können und dieses diente mir dann als Vorlage für den hier:

Robin

Ich hoffe ihr genießt den Rest eurer Woche, jetzt ists ja nicht mehr lange bis zum Wochenende,
inspirierende Grüße,
Caro

Papershoe zurück und in neuem Gewand

Hier seht ihr wundervolle Bilder von unserem Trip nach Schottland und könnt lesen, wie ich mich über mich selber ärger, dass ich immer wieder in das verflixte Sommerloch falle.

Ach der Sommer, der Sommer! Immer wieder kommt das Sommerloch und immer wieder glaube ich fest daran, es überwinden zu können, anstatt mir einfach einzugestehen, dass ich es während der unendlich heißen Tage nicht schaffen werde hier alles up-to-date zu halten. Jetzt bin ich aber zurück und wie man sehen kann, sogar mit neuem Layout und einer kleinen Umstrukturierung. Ich wollte mal etwas anderes und es hat mich mehrere Tage gekostet DAS Theme zu finden, das mich am Ende überzeugt hat … und dann hat es ungefähr nochmal so lange gedauert, ein anderes, noch besseres zu finden, weil DAS eine dann doch nicht DAS eine war.

Jetzt aber genug geschwafelt, ich war nämlich im Urlaub und wollte mit einigen Dingen angeben, die ich in einem der schönsten Plätze der Welt erleben durfte. Hier eine kleine Liste:
– Seelöwen
– Wollschweine (Highland Kühe)
– eindrucksvolle Landschaften
– unvergessliche Sonnenaufgänge
– phänomenale Sonnenuntergänge
– Kühe auf der Straße
– Mountain Bothies
– mit 20 Kilo auf dem Rücken über 20cm breite Wege stapfen (rechts der Berg, links der Tod :P)
– Nebelwände, dick wie Beton
DIE HARRY POTTER BRÜCKE (AHHHHHHHHHHH!)
– Whiskey
– jede Menge Burgen, Schlösser,Abbeys und Ruinen
– Wanderstrecken bis zum umfallen

Und wer jetzt herausbekommen hat, dass wir in Schottland waren, bekommt 100 Gummipunkte! Am Ende gibts noch ein paar Fotos:

Sonnenuntergang am Strand vor dem Camasunary Both

Highland Cow auf dem Weg zum Bothy

Eine Kuh auf der Straße, die sich weder durch Hupen, noch durchs näher ranfahren oder aussteigen aus der Ruhe bringen lies

Glenfinnan Viaduct – Die Harry Potter Brücke

Noch einmal der Strand am Camasunary Bothy

Camasunary Bothy fotografiert bei Ebbe

Hängebrücke auf dem Rückweg vom Charr Bothy

Sonnenaufgang auf dem Rückweg vom Charr Bothy

Mein Männlein im Sonnenaufgang

St Andrews Cathedral

Eilean Donan castle

War Memorial – Nebelwand auf dem Weg zum Castle von Stonehaven (Dunnottar Castle)

Auf dem Weg nach Inverness

Und mit diesen Fotos schicke ich euch in die Woche,
Liebste Grüße
Caro

Hobbies – Hand Lettering

Wunderschöne, handgestaltete Karten, Schilder und Notitzen – das hört sich nach einem neuen Hobby für mich an! In diesem Artikel schreibe ich darüber, wie ich dazu kam, zeige erste Gehversuche und gebe Tipps und Links, falls es euch auch schon in den Fingern juckt, gleich anzufangen!

Ich habe mal wieder ein neues Hobby – ist ja mal ganz was neues … nicht. Schon lange schaue ich mir die wundervoll handgestalteten Karten und Sprüche auf Pinterest an und beneide alle, die so schön mit dem Stift umgehen können. Vor ein paar Tagen bin ich dann auch den Blog von Anna gestoßen, die eine Tutorial-Reihe zum Thema gestartet hat und da konnte ich mich nun nicht mehr zurück halten. 3 Tage lang kritzel ich jetzt schon alles voll, was ich finden kann, designe, hole mir Inspiration bei Pinterest und anderen Websites und schreibe noch ein bisschen mehr. Es ist unglaublich wie viel Spaß das macht.

Das Ganze hat mich sogar dazu inspiriert (wieder mal) den Anfang einer Geschichte zu schreiben. Auch wenn ich davon schon ungefähr 1000 im Schrank liegen habe, bin ich doch froh, überhaupt mal wieder was zu Papier gebracht zu haben, was ich mag. Die letzten 2 Jahre war das eher etwas Mau. Also: yay für Kreativität!

Habt ihr denn auch schon mit Hand Lettering gearbeitet? Irgendwelche Anfänger-Tipps? Tutorials die ich gesehen haben muss?

Zauberhafte Grüße und ein wundervolles Wochenende,
Caro

Ach du liebe Zeit …

Ein Beitrag in dem ich euch erzähle wie wenig Zeit ich habe und euch danach trotzdem Bilder zeige, die ich in der wenigen Zeit, die ich habe, machen konnte.

Kein Mensch ist so beschäftigt, dass er nicht die Zeit hat, überall zu erzählen, wie beschäftigt er ist. Robert Lembke

Hatte ich nicht im letzten Blogeintrag erzählt wie viel Zeit ich jetzt habe? Hahaha, Pustekuchen! Es ist schon wieder soo viel los und gleichzeitig gar nichts. Ich arbeite so viel wie noch nie und übernehme Doppelschichten. Nicht nur, weil ich das Geld brauch, sondern auch weil es sonst keiner machen kann. Am Freitag zum Beispiel fing ich morgens um 7 an und war abends halb 12 fertig und hatte zwischendrin sogar eine halbe Stunde Pause 😉 Aber genug geweint, die Arbeit ist ja auch nicht unendlich anstrengend sondern größtenteils sogar sehr, sehr lustig. Dafür dann noch bezahlt zu werden ist also gar nicht so schlecht.

Trotzdem nimmt es natürlich Zeit in Anspruch, die ich dann nicht für mich selbst habe und in letzter Zeit merke ich so sehr, dass ich Zeit für mich brauche. Ein, zwei Stündchen wo es nur mich und meine Gitarre oder mein Aquarellzeug oder mein Skizzenbuch, oder, oder, oder gibt.

Darum ist der Post heute auch so Random, ich entschuldige mich jetzt schon mal. In den nächsten Tagen kommt dann aber auch endlich die Auswertung des Kehraus vom Februar. Und jetzt beglücke ich euch einfach mal mit ein paar Fotos die in letzter Zeit entstanden sind.

Liebste Grüße
Caro