Uni du Zeiträuber!

Ist es nicht sehr erstaunlich, dass man, sobald die Uni wieder im vollen Gange ist, kaum noch Zeit fürs Leben hat? Bei mir zumindest ist es gerade so. Da ich einiges vom letzten Semester ausbaden muss, finde ich einfach keine wirklich freie Minute mehr, in der ich mich an den PC setzen kann und einfach mal sinnlos durch Web surfen kann, geschweige denn einen guten Beitrag zu Stande bekomme, der sich auch veröffentlichen lässt. Darum melde ich mich hier nur kurz und beantworte eben die tollen Fragen von Missis Paradepower zum Thema „Feierabendgestaltung“

Wie oft seid ihr, sei es nun zum Feiern oder nur auf ein Bier mit Freunden, in der Woche außer Haus?
In der Unizeit so oft wie möglich, was leider nicht sehr oft ist. Diese Woche jedoch sieht es ganz gut aus. Heute Abend gehts zum Mexikaner. Ich würde sagen, dass einmal in der Woche mein ungefährer Standart ist, manchmal mehr, manchmal weniger.

Bevorzugt ihr eher den Spieleabend, vielleicht einen Kinobesuch oder doch die wilde Disconacht? Wie sieht für euch ein schöner Abend mit Freunden aus?
Ich bin eher der Spieleabend und Hausparty Mensch. Ich unterhalte mich gerne mit den Leuten, mit denen ich unterwegs bin. Der perfekte Abend wäre darum für mich: Zuerst Kino, dann in eine Bar und zu Hause noch bis um 3 quatschend am Küchentisch sitzen obwohl man schon Stunden vorher ins Bett gehen wollte. Solche Abende sind mir die liebsten.

Je nachdem, wie ihr eben geantwortet habt, warum ist das so?
Wie eben schon erwähnt, liebe ich die Kommunikation. Ich mag es, wie Diskussionen einfach entstehen, ohne das man es drauf anlegt. Irgendwie lernt man von solchen Abenden immer noch etwas, obwohl man gleichzeitig Spaß hat. Außerdem kommt man den Leuten näher.

Wenn ihr abends weg/tanzen geht, habt ihr ein Lied, das ihr jedes Mal gern hören wollt?
Nicht wirklich, da ich nicht so oft Tanzen gehe, aber wenn dann muss „Krawall und Remmidemmi“ von Deichkind kommen. Damit verbinde ich die lustigste Zeit meines Lebens.

Damit wünsche ich allen eine nette Restwoche!

Ich habe ein Motivationsproblem, …

„Ich habe ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe“ – Diese nette StudiVZ-Gruppe spiegelt so ziemlich mein Leben wieder. Natürlich sagt das jeder 2. Student von sich, allerdings ist es bei mir wirklich akut. Meine bisherige Prüfungsvorbereitung sah bisher in etwas so aus:

Lernen? Aaaaach, hab doch noch 4 Wochen bis zur Prüfung. Noch Eeeeewig Zeit. Noch 2 Wochen, noch eine
Nagut, schau ich mal in den Hefter um zu sehen was ich alles Lernen muss. WAS?! SO VIEL? Wie soll ich das denn alles in nur einer Woche schaffen? Da muss ich mir einen Lernplan machen um das noch alles rein zu bekommen.

Noch 5 Tage.
Jetzt mach‘ ich erstmal den Lernplan bunt, damit ich auch richtig Lust habe mir das anzuschauen. Außerdem muss ich mein Lernplatz her richten! Also: Aufräumen! Wundervoll! Alles sauber. Das Bad und die Küche mach ich auch noch schnell, jetzt wo ich das Putzzeug einmal draußen hab.

Noch 4 Tage.
Ne Freundin hat angerufen und fragt ob wir uns zum Mittag treffen. Okay, wir haben uns lange nicht gesehen und man muss Freundschaften ja pflegen. Außerdem ist’s ja nur ein Mittag, da hab ich noch den gaaaanzen Abend. Ich kann auch die Nacht durch machen, hab ja auch extra lange geschlafen. Bei dem Lernplan kann ja eigentlich nichts schief gehen. 17.00 -> Das Mittagessen ist ein bisschen ausgeartet. Allerdings muss ich auch noch einkaufen. Ich brauch was tolles zum Abendbrot um mich zum lernen zu motivieren. Muss ja endlich anfangen. Liege schon einen Tag im Lernplan zurück. Eine Stunde Abendbrot machen, eine halbe Stunde essen mit einem Glas Wein. Jetzt eigentlich viiiel zu Müde zum lernen, besser morgen ganz früh aufstehen um wirklich was zu schaffen!

Noch 3 Tage.
Ausgedehntes Frühstück, dann „kurz“ eMails checken gleich darauf Mittagessen. Sooo, endlich dransetzen und Karteikarten zum Lernen schreiben. Mit Musik geht alles einfacher, also ganz schnell bei YouTube ne tolle Playlist suchen. Jedes 2. Lied ist blöd, da muss weiter geschaltet werden. Kann mich ja nicht konzentrieren bei schlechter Musik. Kurz vor 8: Mit der Hälfte des Hefters fertig. Naja, jetzt erstmal Abendbrot und danach noch ein bisschen … gäääähn. Naja, morgen ist ja auch noch ein Tag.

Noch 2 Tage.
Frühstück und Mittag wie am Vortag. Bis zum Abend den ganzen Hefter durchgearbeitet und Karteikatren geschrieben. Nach dem Abendbrot die ersten 5/70 Karteikarten einprügeln.

Noch 1 Tage.
OH MEIN GOTT MORGEN IST PRÜFUNG AHHHHHH! ICH WERD SOOO DURCHFALLEN SCHEIßE SCHEIßE SCHEIßE! Die ersten 5 Karteikarten schon wieder vergessen. Den ganzen Tag bei vollkommener Stille Karteikarten anstarren und den Stoff darauf wie ein Schwamm aufsaugen, oder wie heißt das glänzende Zeug mit dem man Autos baut? Kurz nach dem Mittag: 10/70 Karteikarten gelernt. Dabei schon 3x über den Sinn des Lebens sinniert. Eine halbe Stunde lang Karteikarten aussortieren, die „sicher nicht dran kommen werden“, sprich: „Lieber Gott/Dozent sei gütig und verzeih mir meine Sünde der Prokrastination und lass dieses Thema nicht dran kommen“. Aus den verbleibenden 40 Karteikarten bis zur Nacht das wichtigste lernen. 23:38 10min noch! 0:45: Ich sollte langsam ins Bett. 1:30 Jetzt geh ich aber!

Noch AHHHHHHHHH!
Aufstehen, duschen, nasse Karteikarten mit Handtuch und Föhn trocknen, Straßenbahn, Karteikarten, UNI, Karteikarten, Raum suchen, als einzige noch mit den Materialien dasitzen und die letzte Karteikarte nochmal durch gehen. Prüfung.

Und, wie wars?
Naja, es ging so …

~~~ ENDE ~~~

Wer bis hierher gekommen ist, der hat vielleicht irgendwelche Motivationstipps für mich? Erfahrungsberichte? Bessere Lernmethoden? Verzweiflungsschreie? Kaum hat die UNI angefangen, hab ich schon wieder Angst vor den Prüfungen. Und keine Zeit mehr. Hach ….

Eine möglichst stressfreie Woche wünscht
Sayla

Cookie Splash!

Als ich mich, wie beinahe jeden Tag, in den Weiten des Netzes bewegt habe, bin ich mal wieder auf was feines gestoßen. Das ganze nennt sich Cookie Splash und das hat es mir total angetan. Ich hab es natürlich schon selbst probiert (Anleitungen gibts genug), aber ich musste feststellen, dass meine Kamera wohl einfach nicht gut genug ist. Aber ein paar Fotos wollte ich euch trotzdem nicht vorenthalten:

1. Cookie Splash by emmatyan
2. Caffe D‘ Amore by ~firegirl27tx
3. Splash by ~sea-mist94

Ihr wollte mehr von der Sauerei? Schaut doch mal hier auf Flickr

Zu alt für dein Hobby?

Ich habe kürzlich auf Akais Laberecke einen interessanten Artikel gelesen, der sich damit befasst, ob man ab einem bestimmten Alter nicht „zu alt sei“ um sich noch mit Animes oder Mangas zu beschäftigen.

Ich würde das gerne auch auf andere Richtungen übertragen. Ein Hobby ist deshalb ein Hobby, weil man sich mit dem gewählten Thema gerne auseinandersetzt; weil es einen interessiert. Nur weil man älter wird, heißt das ja nicht, dass man plötzlich das Interesse verliert oder sein Wissen über jenes Thema/Hobby. Am meisten Spaß macht es doch, über Dinge zu diskutieren, über die man viel weiß! Wenn nun also jemand sagt, dass er ein Harry Potter Fan ist, seit er 10 ist, dann wird es sicher einige geben die ihm sagen werden: „Harry Potter? Dieses Kinderbuch?“ Und vielleicht werden sie innerlich die Augen verdrehen und ihn als kindisch abstempeln. Mal davon abgesehen, dass Harry Potter garantiert nicht nur ein Kinderbuch ist, weil es vor allem auch Rassismus, Sklaverei und Krieg thematisiert, ist eine solche Reaktion auf ein Hobby oder Interesse eines Mitmenschen nicht angebracht. So ein langjähriges Interesse ist immer auch mit einem ideellen Wert verknüpft, weil es einen irgendwie immer begleitet und man somit Erinnerungen und Erlebnisse damit verbindet. Für Erinnerungen kann man nie zu alt sein und somit auch nicht für Hobbies.

Ab wann aber ist man zu alt für sein Hobby? Gibt es einen Zeitpunkt? Was meint ihr?

Gebrabbel und ein Stöckchen

Ja, lang, lang ist’s her, dass ich mal einen richtigen Post zustande gebracht habe. Einiges ist passiert. Ich hatte ein bisschen Stress mit der Familie, aber das ist jetzt alles wieder geklärt und läuft super. Außerdem habe ich in meinem Studium ein wenig umgesattelt. Ich werde immer noch Anglistik studieren, habe mich nun aber entschieden auf Erziehungswissenschaften im Ergänzungsfach umzusteigen. Ab Oktober weiß ich, wie mir das liegen wird.

Ich habe mich momentan wieder sehr in die Fotografie verliebt, seit ich 3 Wochen in England war und dort 24/7 für eine Jugendgruppe zuständig war (Ich weiß nicht, ob ich das schon mal erzählt habe). England ist einfach toll! Ich habe dort auch den neuen Harry Potter auf Englisch gesehen! Wohoooo 😀 Etwas traurig bin ich ja schon, dass es jetzt keine Filme mehr gibt, aber dadurch, dass ich in Pottermore schon frühzeitig akzeptiert wurde, entschädigt das natürlich! Falls jemand noch so ein Glückspilz ist wie ich, der soll doch bitte einen Kommi mit seinem Namen schreiben, damit ich ihn hinzufügen kann 🙂 Meiner ist übrigens EyeScale179.

Und zum Schluss ein Stöckchen, dass ich bei Summerbird gefunden habe. Sie macht übrigens nicht nur Stöckchen, sondern hat viele andere Sachen im Gepäck. Von Naildesign und Büchern bis hin zu philosophische Gedanken über das Leben. Ein Klick lohnt sich auf jeden Fall.

Wie 1.0 bin ich?

CDs oder mp3-Player?
Festnetz oder Mobiltelefonie?
Handy oder Smartphone?
Notebook oder Tablet-PC?
Buch oder E-Book-Reader?
Buch oder Hörbuch?
Brettspiel oder Spiel-Konsole?
Tagebuch oder Weblog?
Bargeld oder EC-Karte?
Poesiealbum oder Social Network?
Kabel-/Satelliten-TV oder IpTV?
Videothek oder Online-Videothek?
Ladengeschäft oder Online-Shop?
Brief oder E-Mail?
Urlaubspostkarte oder MMS?
Straßenkarte oder Navigationsgerät?
Duden oder Online-Duden?
Pizza-Zettel mit Anruf oder Online-Pizza-Bestellung?
Briefmarke oder Online-Frankierung?
Papierrechnung oder Online-Rechnung?
Und zuletzt: mehr offline oder mehr online?

Ergebnis: 12 / 9 – > Das heißt wohl, dass ich immer noch gerne Dinge mache die „früher“ toll waren, aber ich mich, wenn es Zeit spart und bequemer ist, gerne mit der neusten Technik ausstatte ;D

Damit wünsche ich euch eine schöne Restwoche!
Caro